GRUNDSTÜCK MIT BÜROHOCHHAUS WIRD WOHNQUARTIER

 

Die Bürostadt Niederrad soll städtebaulich neu geordnet und zu einem nachhaltigen, gemischt genutzten Stadtquartier entwickelt werden. In diesem Zusammenhang möchte die Nassauische Heimstätte auf einem Grundstück mit der Option des Erhalts eines zehngeschossigen Bestands-Bürohochhauses etwa 200 Wohnungen realisieren. Insgesamt fünf Büros waren eingeladen, Entwurfsideen für die beiden Optionen zu entwickeln:

  1. Umnutzung des Hochhauses zu Wohnungen und ergänzende Wohnneubauten auf dem Restgrundstück
  2. Abriss des Hochhauses und Neubau von Wohngebäuden auf dem gesamten Grundstück.

Neben der Herausforderung der Umnutzung des bestehenden Hochhauses prägen unseren Entwurf die Fragen, wie Wohngebäude in eine durch Verwaltungsbauten geprägte Umgebung eingefügt und Lebens- und Aufenthaltsqualität geschaffen werden kann. Unser Konzept basiert auf der Idee, dass die Wohn- und Freiraumqualitäten auf dem Grundstück selbst geschaffen werden müssen.

Der Entwurf sieht daher zwei begrünte Innenhöfe und eine im Norden und Osten des Grundstücks konzentrierte Neubebauung vor. So ist eine maximale Anzahl der Wohnungen nach Süden und Westen orientiert, mit Blick in die Innenhöfe. Der südliche Gebäuderiegel ist hingegen nur zweigeschossig. Er schließt die Innenhöfe lediglich zur Straße ab, ermöglicht dabei gleichzeitig eine optische Öffnung nach Süden und einen ungehinderten Sonneneinfall. Auf Straßenniveau schafft  ein umlaufendes, steinernes Sockelgeschoss einen wertigen, feingliedrigen Abschluss.

Nach dem ersten Rang im konkurrierenden Verfahren wurde unser Büro mit der Planung beauftragt.

Standort: Hahnstraße 46-48, Frankfurt-Niederrad

Größe: rd. 200 Wohnungen

Leistungen: LP 2 – 4

Auftraggeber: Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt a.M.